Klima und Wetter auf dem Peloponnes

Das Klima auf dem Peloponnes

Der Peloponnes trumpft mit angenehmen Klima – heißem Sommer und mildem – Winter auf. Die klimatischen Unterschiede zwischen dem Norden um Patras und dem Süden rund um die Mani sind jedoch beachtlich. Die Mani beinhaltet den südlichsten Punkt Kontinentaleuropas, das Kap Tenaro – so behaupten zumindest die Griechen gerne. In Wirklichkeit liegt Gibraltar noch etwas südlicher.

Der Peloponnes kennt nur 3 Jahreszeiten: Die Regenzeit, den Frühling und den Sommer.

Klimatabelle

 



Die Regenzeit bringt dem Peloponnes teils üppige Niederschläge. Sie dauert von November bis Februar. Die immergrünen Lorbeer- und Olivenbäume erquicken sich am lebenspendenden Nass, während die Zitronen- und Orangenbäume ihre Blätter verlieren. Seien Sie in dieser Jahreszeit vorsichtig auf Wanderungen: Die Regenfälle lockern das Gestein entlang der nur provisorisch befestigten Wanderpfade. Oft löst sich in den Gebirgsregionen Geröll und stürzt auf die Wege, die Sie daher zu dieser Jahreszeit besser meiden sollten.

Der kurze Frühling bringt das ganze Land zum Blühen. Alle Hänge sind von saftigem Grün bedeckt, Blüten recken ihre bunten Köpfe in die Sonne und wetteifern um die Aufmerksamkeit der fleißigen Bestäuber, die die Luft mit ihrem emsigen Gesumm erfüllen. Der Frühling dauert von März bis Mai. Der Wonnemonat Mai ist in Griechenland ein hervorragender Reisemonat – das Meer erreicht bereits wieder Badetemperatur, jedoch sind die Strände noch nicht wieder bevölkert. Noch lässt die Temperatur in der Mittagszeit Ausflüge und andere Aktivitäten zu.

Heißes Klima im Sommer

Anschließend nimmt der Sommer das Land ganz in Beschlag. Er bringt große Hitze und kaum Niederschläge – nach kurzer Zeit sind die Blumen verdorrt. Das Grün weicht der Farbe von trockenem Sandstein. Die größte Hitze erwartet den Besucher im Juli und August – die Tagesdurchschnittstemperatur liegt nicht selten über 30° – das Thermometer übersteigt oftmals sogar die 40°-Schwelle. Das Auge berauscht sich am gleißenden Sonnenlicht, das lediglich von den gut bewässerten Olivenhainen gebrochen wird, die nun in charmantem Silbergrün glänzen. In den heißesten Monaten genießen die griechischen Kinder ihre zweimonatigen Schulferien, in den Abendstunden erobern die Jugendlichen die zahlreichen Basketball-Plätze – ein Nationalsport in Griechenland. Strände und Tavernen sind bevölkert und die Schattenplätze begehrt. Sie leeren sich erst wieder im September, der wieder eine ideale Reisezeit für den unternehmungslustigen Wanderer ist.

Im Laufe des Oktober geht der Sommer zu Ende, wenn Regenschauer und Wind über das Land fegen.

Untenstehende Klimatabelle und Temperaturgrafik zeigen Niederschläge und Temperatur – Sie werden ihren idealen Reisemonat finden.

Ein Gedanke zu „Das Klima auf dem Peloponnes

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