Kalamata

Das wirtschaftliche Zentrum von Messenien ist die Hafenstadt Kalamata, die den größten Hafen des südlichen Peloponnes hat. Verkehrsgünstig gelegen und mit direktem Autobahnanschluss läuft ein großer Teil des peloponnesischen Warenverkehrs über die Stadt. Ein kleiner Flughafen außerhalb der Stadt wird gelegentlich auch aus dem europäischen Ausland angeflogen.

Kalamata ist bekannt für seine Oliven und ist sogar nach einer Olivensorte benannt.

Historische Zeugnisse der Stadt Pharai, die an gleicher Stelle existierte existieren kaum noch, und so gleicht Kalamata einer modernen Großstadt. Im Jahre 1986 verwüstete ein schweres Erdbeben die Stadt – noch heute zeugen eingestürzte Häuser im Stadtkern von diesem Ereignis. Weite Teile der Stadt sind danach neu aufgebaut worden und neue Stadtviertel sind entstanden.

Bemerkenswert ist das Nachtleben der Stadt, das die jugendlichen des Peloponnes für sommerliche Partynächte anzieht. Der konservativen gesellschaftlichen Ordnung des Peloponnes bietet sich hier ein nächtliches Entkommen, so dass besonders junge Paare zu nächtlichen Exkursionen durch die zahlreichen Nachtclubs und Hotels aufbrechen.

Der Charme der Stadt erschließt sich derweil erst, wenn man in sie eintaucht. So trist die Betonbauten äußerlich wirken, so heimliche Gassen kann man im Stadtzentrum in der Nähe der Burg entdecken. Das Angebot an Händlern jedweder Art ist gewaltig – was immer Sie suchen, in Kalamata finden Sie es. Empfehlenswert ist besonders der Markt, der Griechen aus der gesamten Region in die Stadt lockt. Markttage sind Mittwoch und Samstag. Der Platz Platia Martiou lockt zudem junge Leute und Künstler. Mit seiner Universität, der Musikhochschule und dem Theater ist Kalamata auch eine kulturelle Bühne.

Die Stadt bietet einige Sehenswürdigkeiten, deren Besuch sich lohnt:

Das Eisenbahnmuseum von Kalamata

An der Stelle der früheren Bahnstation von Kalamata wurde das Eisenbahnmuseum eröffnet, das verschiedene schmalspurige Waggons und Lokomotiven ausstellt. Der Führerstand einer Dampflokomotive kann hier betreten werden. Der Eintritt ist frei.

Die Burg von Kalamata

Die Kreuzfahrer haben auch in Kalamata ihre Spuren hinterlassen – im 13. Jahrhundert wurde auf dem Hügel der Stadt eine Burg errichtet. Von hier aus hat man einen städtischen Blick über die Altstadt von Kalamata. Die Burg schließt sich direkt an das historische Viertel von Kalamata an, wo viele Gebäude liebevoll restauriert wurden und heute kulturellen Zwecken dienen. Das Innere der Burg selbst kann leider nicht besichtigt werden – wegen des Erdbebens von 1986 gilt sie als einsturzgefährdet.

Das Tanzfestival

Das internationale Tanzfestival findet jedes Jahr im Juni in Kalamata statt und gilt als wichtigste Veranstaltung dieser Art in Europa. Anfangs wurde sogar im Amphitheater der Burg von Kalamata getanzt – heute haben sich die Aktivitäten in das Stadion von Kalamata, das Stadttheater und in das Kulturzentrum der Gemeinde verlegt.

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