Arkadien

Arkadien ist die Ostküste und Inselmitte des Peloponnes. Rau und bergig, ein echtes Stück des alten Griechenland. Arkadien wird durch die Ausläufer des Parnon-Gebirges geprägt, die eine ausgedehnte Hochebene rund um die bedeutende Stadt Tripoli bilden. Niedrige Erträge in den wenig fruchtbaren Tälern von Arkadien machte die Region früh für die Viehzucht bedeutsam. Bis heute werden hier viele Schafe gehalten. Arkadien ist dünn besiedelt, auf einer Fläche von 4100 km² hat die Region knapp 90.000 Einwohner. Mangels wirtschaftlicher Möglichkeiten ist diese Zahl seit den 1950er Jahren stetig gesunken, nur wenige Touristen verirren sich abseits der Hauptstraßen hierher.
Durch seine isolierte Lage galten die Einwohner von Arkadien schon in der Antike als raues Hirtenvolk. Durch frühe Romane, in der europäischen Renaissance wiederentdeckt, wurde die Region zu romantischer Glückseligkeit verklärt – naturverbunden sollen die Menschen hier ein glückliches Leben inmitten ihrer Herden gelebt haben. Das glückliche Arkadien ist daraufhin sprichwörtlich geworden für ein Leben jenseits gesellschaftlicher Zwänge.

Festungsanlagen von Mystras

Gebirge des Peloponnes – Wilde Idylle in den Bergen

Wer den Peloponnes mit Auto oder Wohnmobil durchquert, der stellt schnell fest: Der Peloponnes hat diverse Gebirge, Berge und Höhenzüge. Steile Pässe und waghalsige Serpentinenstraßen begegnen dem ambitionierten Mobilisten und fordern besonders älteren Motoren mit wenig Hubraum alles ab.
Einige Reisende hingegen suchen genau diese Umgebung für ihren Urlaub: Häufig begegnen wir auf den vielen Steigungen der Straßen der Halbinsel Rennradfahrer, die sich auf die Saison vorbereiten. Und auch Wanderer reisen zunehmend in die Region, um die Routen entlang der Gebirgszüge zu erkunden.  Weiterlesen