Lakonien

Im Südosten des Peloponnes liegt die Region Lakonien – hier finden Sie ganz herrliche Ecken rund um die Stadt Monemvasia. Einst Ziel von Konflikten um die Herrschaft über Handelswege legen heute Kreuzfahrtschiffe hier an. Die Bezeichnung der Region geht auf die Spartaner zurück, die ihren Staat Lakonien nannten. Auch der mittlere Finger des Peloponnes, die Mani, gehört zu Lakonien. Ebenfalls bedeutsam ist die Stadt Githion, die einst die Hafenstadt Spartas war.
Lakonien liegt eingefasst durch die bedeutenden Gebirgszüge Parnon und Taygetos, die den mittleren bzw. östlichen Finger des Peloponnes bilden. Auf einer Fläche von 3600 km² hat Lakonien 90.000 Einwohner – diese offizielle Zahl dürfte seit der Finanzkrise und dem damit verbundenen Niedergangs von Githion deutlich gesunken sein. Auch Leonidion und die Insel Elafonisos gehören zu Lakonien.

Vathia auf der Mani mit seinen zahlreichen Wehrtürmen.

Die Mani – geheimnisvoller Süden

Die Mani ist ein imposanter und wunderschöner Teil Griechenlands. Schroffe Felsen und steile Berge, die von schmalen Serpentinenstraßen bezwungen werden, unfassbare sommerliche Hitze, die flimmernde Luft zur Folge hat. Spartanische Wohntürme mit kleinen Schießscharten, die mancherorts zu Dutzenden in den Himmel ragen. Hier ist alles besonders. Was ist das Geheimnis der Mani?

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Festungsanlagen von Mystras

Gebirge des Peloponnes – Wilde Idylle in den Bergen

Wer den Peloponnes mit Auto oder Wohnmobil durchquert, der stellt schnell fest: Der Peloponnes hat diverse Gebirge, Berge und Höhenzüge. Steile Pässe und waghalsige Serpentinenstraßen begegnen dem ambitionierten Mobilisten und fordern besonders älteren Motoren mit wenig Hubraum alles ab.
Einige Reisende hingegen suchen genau diese Umgebung für ihren Urlaub: Häufig begegnen wir auf den vielen Steigungen der Straßen der Halbinsel Rennradfahrer, die sich auf die Saison vorbereiten. Und auch Wanderer reisen zunehmend in die Region, um die Routen entlang der Gebirgszüge zu erkunden.  Weiterlesen

Doppelstrand "Simos Beach" von Elafonisos

Simos Beach Camping auf Elafonisos

Die Lage dieses Campingplatzes auf Elafonisos in direkter Nähe zum wunderschönen Doppelstrand spricht für sich. Der Platz schmiegt sich in die Dünenlandschaft, über einen Bohlenweg gelangen Sie direkt an das Meer. Zum Doppelstrand laufen Sie dann etwa 500 Meter am Strand entlang – oder Sie wählen den bequemen Weg und fahren mit dem Auto in wenigen Minuten direkt an den entsprechenden Parkplatz. Weiterlesen

Der versteckte Glossa Beach nahe der Ochsenbauchbucht Voudokilia.

Die schönsten Strände des Peloponnes

Der Peloponnes wird nicht nur seiner historischen Orte von Delphi bis Olympia wegen gerühmt, sondern auch wegen seiner zauberhaften Strände mit kristallklarem Wasser. Nach vielen Reisen auf dem Peloponnes fühle ich mich nun bemüßigt, eine Hitliste der schönsten Strände des Peloponnes aufzustellen. Die meisten der Strände liegen in unmittelbarer Nähe von Camping-Plätzen, die auf dem Peloponnes sehr gut ausgebaut sind – beachten Sie meinen Artikel über das Campen auf dem Peloponnes.

Generell lässt sich konstatieren, dass die Ostküste eher mit felsigen Kiesstränden, die Westküste eher mit Sandstränden punkten kann. Für die Ostküste sollten Sie unbedingt geeignete Badeschuhe besitzen, da sich im klaren Wasser die Seeigel oftmals bis an die Küstenlinie vorwagen. Weiterlesen

Doppelstrand "Simos Beach" von Elafonisos

Elafonisos

Im äußersten Südosten des Peloponnes, dem östlichen Inselfinger Lakonien vorgelagert, liegt die kleine Insel Elafonisos im ionischen Meer. Das kleine Eiland mit wenigen hundert Einwohnern ist ein besonderer Schatz der Region und gilt bei den Einheimischen als beliebtes Ausflugsziel. Auch bei Touristen wird die Insel immer beliebter. Und das hat gute Gründe! Weiterlesen

Sparta Mystras Peleponnes

Sparta – im Herzen Lakoniens

Viele Geschichten, Legenden und Filme ranken sich um das antike Sparta, das noch heute die Phantasie der Menschen anregt. Sparta wird dabei synonym für den lakedaimonischen Staat verwendet, der den südlichen Teil des Peloponnes umfasste. Ein großer Teil der Faszination geht dabei von der Gesellschaftsordnung aus, die mehr als in anderen griechischen Stadtstaaten militärisch ausgerichtet war. Weiterlesen

Monemvasia

Monemvasia – in den Felsen gebaut

Mit seiner vorgelagerten Felsinsel, auf dem der historische Ort Monemvasia im Südosten des Peloponnes liegt, ist dieser Ort schon von weitem als eine weitere Befestigungsanlage zu erkennen. Der Name der Stadt weist ebenfalls darauf hin, denn er wird mit moni emvasia = einziger Zugang übersetzt. Die Felsinsel wird mithin als Kastro (= Burg) bezeichnet), während das neue Monemvasia als Gefyra (=Brücke) tituliert wird. Weiterlesen

Tintenfische in Gythio

Gythio – Hafenstadt und Tor zur Mani

Die Stadt Gythio entstand in einer natürlichen Bucht im Süden des Peloponnes, die gute Bedingungen für einen Hafen bietet. So diente Gythio jahrhundertelang als Kriegshafen von Sparta, war demnach immer wieder umkämpft. Die Menschen in Gythio erhielten sich dabei ihre Autonomie, waren aber im Kriegsfall von Sparta zum Kriegsdienst verpflichtet. Weiterlesen