Monemvasia

Monemvasia – in den Felsen gebaut

Mit seiner vorgelagerten Felsinsel, auf dem der historische Ort Monemvasia im Südosten des Peloponnes liegt, ist dieser Ort schon von weitem als eine weitere Befestigungsanlage zu erkennen. Der Name der Stadt weist ebenfalls darauf hin, denn er wird mit moni emvasia = einziger Zugang übersetzt. Die Felsinsel wird mithin als Kastro (= Burg) bezeichnet), während das neue Monemvasia als Gefyra (=Brücke) tituliert wird.

Blick auf Monemvasia Kastro

Blick auf Monemvasia Kastro

Der heilige Felsen des byzantinischen Reiches diente den Griechen der Zuflucht und galt lange als uneinnehmbar – mit zahlreichen Zisternen und einem Kornfeld nahe der Zitadelle konnten die Verteidiger autark wirtschaften und auch langen Belagerungen standhalten. Denn Monemvasia hat stets Begehrlichkeiten geweckt, da über die Stadt der Seeweg von Venedig nach Konstantinopel kontrolliert werden kann. Die Felsinsel selbst ist autofrei – man kann die Brücke zur Stadt mit dem Auto passieren und muss dann auf einen freien Parkplatz hoffen.

Monemvasia Kastro – die Stadt auf dem Felsen

Blumenbestandene Gasse in Monemvassia

Blumenbestandene Gasse in Monemvasia

Die ca. 300 Meter hoch aufragende Felsinsel Kastro teilt sich in Oberstadt und Unterstadt. Die Oberstadt ist heute unbewohnt und kann als Denkmal verstanden werden. Die Ruinen der Befestigungen, Kirchen und Wohnhäuser sind vollständig ausgegraben und ungewöhnlich gut beschildert. Sie ist nur zu Fuß über einen steilen Pfad mit teils rutschigen Treppenstufen erreichbar, der sich in serpentinenartigen Schwüngen den steilen Felsen erschließt. Der Aufstieg in die Oberstadt ist besonders in der Mittagshitze beschwerlich – wer ihn gemeistert hat, wird vom grandiosen Blick über die Unterstadt, bis weit nach Lakonien hinein belohnt und kann die gut erhaltene Zitadelle aus der Nähe bewundern.


Blick auf die Unterstadt von Monemvasia

Blick auf die Unterstadt von Monemvasia

Die Unterstadt hingegen ist heute wieder voller Leben, besonders in den Sommermonaten – nachdem es bis in die 80er Jahre des 20ten Jahrhunderts ganz danach aussah, als würde die Kastro gänzlich verlassen werden. Heute ziehen sich hierher wohlhabende Athener zurück, die in der Unterstadt eine Ferienwohnung ihr Eigen nennen. So ist Monemvasia heute wieder in fremdem Besitz, erlebt dadurch aber eine neue Blütezeit. Außerdem ist Monemvasia Kastro mit vielen Hotels und noch mehr Retaurants ausgestattet, kleine Souvenirgeschäfte bieten handgefertigte Andenken an.

Monemvasia Gefyra – das neue Monemvasia

Der Hafen von Monemvasia besitzt mit seinen vielen Tavernen eine mediterrane Anziehungskraft – kosten Sie nach dem Ausflug auf die Felsinsel unbedingt eine Gyros Pita, die besonders den Salzhaushalt wieder in geregelte Bahnen zu lenken vermag.

Ausgehen in Monemvasia – Bars und Restaurants

Blick auf die Unterstadt von Monemvasia

Blick auf die Unterstadt von Monemvasia

Auch die vielen Bars und Restaurants von Monemvasia sind ein Grund, warum die Stadt bei Besuchern immer beliebter wird und zunehmend von Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird. Besonders empfehlenswert sind

  • die Traditionstaverne Epidilion liegt etwa 30 Minuten außerhalb von Monemvasia. Auf der großen Terrasse haben Sie einen schönen Blick über Monemvasia und seinen vorgelagerten Ortsteil Kastro. Die Küche wird weithin gelobt und ist sehr traditionell.
  • das Voltes im Ortsteil Kastro ist sehr stilvoll eingerichtet und bietet sehr leckere Mezedes – bei gutem Preis-Leistungsverhältnis. Die Produkte kommen hier aus der Region – selbst griechische Craft-Biere sind hier erhältlich.
  • das Restaurant Kanoni bietet Plätze auf der Dachterrasse – von hier aus haben Sie einen hervorragenden Blick über die Dächer der alten Wohnhäuser. Die Fischgerichte sind hervorragend und werden vor den Augen der Gäste tranchiert.
  • Gute Cocktails mit herrlichem Blick auf das Meer finden Sie im Enetiko.

Sonnenaufgang in Monemvasia

Von der exponierten Position auf der Felsinsel Monemvasia Kastro lassen sich zauberhafte Sonnenaufgänge genießen. Die alten Gemäuer der Stadt werden dann in goldenes Licht getaucht, während die Stadt langsam zum Leben erwacht.


Unterkunft in Monemvasia

Wegen seiner romantischen Lage und der vorgelagerten Felsenstadt ist Monemvasia bei Besuchern sehr beliebt. Auf der Felsinsel herrscht daher ein beachtliches Preisniveau. Im Ortsteil Gefyra hingegen finden Sie auch günstige Unterkünfte. Ferienwohnungen in der näheren Umgebung finden Sie hier bei unserem Partner Casamundo.de – Testsieger für beste Serviceleistungen.

Hotels in Monemvasia suchen Sie am besten hier bei momondo.de – der Preisvergleich sucht die günstigsten Angebote aller Anbieter heraus.
Hoteltipp: Das Hotel Bastione Malvasia liegt ganz am Ende der Felsinsel und ist in modernem Ambiente in die antike Architektur integriert.

Die Hotels in Monemvasia sind sehr geschmackvoll in die alten Gebäude integriert

Die Hotels in Monemvasia sind sehr geschmackvoll in die alten Gebäude integriert

Ein Gedanke zu „Monemvasia – in den Felsen gebaut

  1. Pingback: Rundreise Peloponnes - Peloponnes - Antiker Schatz im Mittelmeer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.