Sparta Mystras Peleponnes

Sparta – im Herzen Lakoniens

Viele Geschichten, Legenden und Filme ranken sich um das antike Sparta, das noch heute die Phantasie der Menschen anregt. Sparta wird dabei synonym für den lakedaimonischen Staat verwendet, der den südlichen Teil des Peloponnes umfasste. Ein großer Teil der Faszination geht dabei von der Gesellschaftsordnung aus, die mehr als in anderen griechischen Stadtstaaten militärisch ausgerichtet war.

Nur einer kleinen Minderheit war die politische Partizipation gestattet. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung waren keine spartanischen Bürger sondern Heloten, die als unfreie Bewohner Sparta’s den Arbeitsdienst verrichteten. Der genaue gesellschaftliche Status dieser Heloten ist umstritten – vermutlich handelte es sich um Sklaven, die aber nicht Einzelpersonen gehörten sondern der Allgemeinheit dienten. Die Heloten bestellten das Land der Spartaner und führten weite Teile der Ergebnisse ihrer Arbeit an diese ab. Die Spartaner selbst durften per Gesetz keiner wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen sondern waren dazu angehalten, von den Erträgen der Heloten zu leben.

Sparta und das Militär

Diese Organisation schaffte den Raum für das umfassende Militärwesen, dass jeden Jungen ab dem 7. Lebensjahr in die militärische Ausbildung überführte. Diese war mit dem 30. Lebensjahr beendet – der Aspirant galt dann als Vollbürger Spartas.

Sparta war ständig in militärische Konflikte involviert – Ihre größten Gegner waren die Perser, die das spartanische Reich ständig bedrohten. Im peloponnesischen Krieg eskalierte jedoch die Rivalität Spartas zu Athen. Letztlich standen sich hier zwei Bündnisparteien gegenüber – der peloponnesische Bund unter der Führung Spartas einerseits und der attische Seebund unter der Führung Athens andererseits. Athen baute seine Führungsrolle innerhalb der griechischen Poleis stetig aus, bis es innerhalb des empfindlichen Machtgefüges zu Verwerfungen kriegerischer Art kam, die mit dem Sieg Spartas endete.

Vom antiken Sparta existieren Überreste, die heute am nördlichen Rand des modernen Sparta besichtigt werden können. Gleichsam bietet das moderne Sparta nur wenige Höhepunkte, die einen Besuch der Stadt rechtfertigen könnten.

Mystras – die Festung der Kreuzritter

Festungsanlagen von Mystras

Festungsanlagen von Mystras

Im Nordwesten Spartas wurde von Kreuzrittern nach der Besetzung des Peloponnes im 13. Jahrhundert eine stark befestigte Residenzstadt errichtet. Besonders gut erhalten sind verschiedene Kirchen von Mystras und teils farbenprächtige Mosaike und Wandmalereien. Der Gang durch die Ruinen von Mystras ist ein besonderes Erlebnis – die Natur erobert das Areal schrittweise zurück – doch die Festung scheint noch immer Widerstand zu leisten.

Der Blick über die fruchtbare Ebene von Sparta ist ganz fabelhaft und das silberne Funkeln der zahllosen Olivenbäume in der Sonne ist ein Erlebnis.

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